Neun Fragen an Ulrike Hanf


Pressemeldung vom 03. Dezember 2012

In der Musikschule des Kulturforums Kriftel werden Kinder wie auch Erwachsene im Spiel verschiedener Musikinstrumente von Fachkräften unterrichtet, die wir in loser Reihenfolge in dieser Zeitung vorstellen werden. Die Lehrkräfte werden um Beantwortung von neun Fragen gebeten. Heute stellen wir die Musikpädagogin Ulrike Hanf vor. Sie wohnt in Idstein. Ihr Instrument ist das Schlagzeug.

Es gibt viele ganz unterschiedliche Musikinstrumente. Was ist für Sie das Besondere Ihres Instrumentes?

Das Besondere am Schlagzeug ist für mich, dass man es mit Händen und Füßen spielt. Außer beim Schlagzeug ist dies nur noch bei der Orgel der Fall.

Wann haben Sie begonnen, sich aktiv mit Musik zu beschäftigen? Können Sie sich daran erinnern, wie es war, als Sie zum ersten Mal vor Publikum gespielt haben?

Da mein Vater Musiklehrer war, kam ich bereits im Alter von drei bis vier Jahren mit verschiedenen Instrumenten in Kontakt. Mit sechs Jahren hatte ich meinen ersten kleinen Auftritt und war sehr aufgeregt.

Wie ist Ihre weitere Ausbildung verlaufen?

Nach dem frühen Unterricht bei meinem Vater wechselte ich später zu anderen Lehrern und habe schließlich Musik am Wiesbadener Konservatorium studiert.

Seit wann unterrichten Sie in Kriftel? Wie viele Schüler unterrichten Sie derzeit an der Musikschule des Kulturforums?

In Kriftel unterrichte ich seit 2009 einen Nachmittag pro Woche und habe zurzeit elf Schüler.

Welches sind Ihre weiteren musikalischen Aktivitäten?

Außer Schlagzeug unterrichte ich auch Klavier, insgesamt fünf Tage in der Woche.

Was bedeutet die Musik für Sie persönlich?

Musik entspannt mich, und ich kann beim Spielen völlig abschalten. Als Kind habe ich mich mittags nach der Schule meistens am Instrument „erholt“.


Welche Musik hören Sie derzeit am liebsten? Haben Sie einen Lieblingskomponisten oder ein Lieblingswerk?

Ich höre verschiedene Stilrichtungen von Rock, Pop, Jazz bis zur Klassik. Einen Lieblingskomponisten oder Gruppe habe ich momentan nicht.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit am liebsten, wenn Sie keine Musik machen?

In meiner Freizeit lese ich viel, außerdem gehe ich gerne in die Natur.